Die Jugendausbildung

Der Musikzug "RVE" Straßbessenbach organisiert mit den Eltern, wie die Ausbildung Ihres Kindes an einem Instrument erfolgen soll.

Wichtig ist es für uns zu wissen, dass der Schüler Freude daran hat, in einer Gemeinschaft das Musikspielen zu erlernen und in dieser Gruppe gerne eingebunden ist.


Wenn sich jemand für eine Ausbildung beim Musikzug entscheidet, bedeutet dies also nicht nur ein Instrument (Instrumentenkunde) zu erlernen, sondern auch:
  • Unterricht am Wohnort.
  • Die Unterichtstermine werden individuell zwischen Schüler und Ausbilder vereinbart.
  • Kostengünstiger Unterricht
  • Hilfe beim Erwerb eines Musikinstrumentes (evtl. auch auf Leihbasis)
  • Einzelunterricht nach persönlichem Leistungsstand (Notenblätter)
  • Musizieren in kleinen Gruppen
  • Musizieren im Jugendorchester
  • Gemeinsame öffentliche Auftritte
  • Teilnahme an Musiktagen des Verbandes
  • Weiterbildungsmöglichkeiten in Workshops und Prüfungen(D1-3 sowie C1-3)
  • Ausflüge, Freizeitgestaltung und andere Aktivitäten in geselliger Runde
  • Eine "Musikalische Grundausbildung" kann schon in der Flötengruppe stattfinden.
Wir bieten regelmäßg Schnuppertage im Musikzug-Proberaum ("Alte Schule") an, über den nächsten Termin können Sie sich im Amtsblatt oder direkt auf der Homepage informieren.

Liebe Eltern, wenn Ihr Kind ein Musikinstrument erlernen möchte, ist dies sicher eine mühevolle und länger andauernde Betätigung.

Bedenken Sie jedoch: Kinder die musizieren,
  • sind ausgeglichener
  • lernen sich besser zu konzentrieren
  • haben Erfolgserlebnisse und sind beim Musikzug in guten Händen
Beim Gruppenspiel erlernen die Kinder gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme sowie Gemeinschaftssinn. Heute spielen viele junge Leute im Jugendorchester oder dem großen Orchester , die auf diese Weise Interesse an einem Instrument gefunden haben.
Info für Eltern und Pädagogen Teil 1
Info für Eltern und Pädagogen Teil 2



Wir suchen: Musikinteressierte Mädchen und Jungen,

die ein Instrument erlernen möchten ... und

sich ans „tiefe“ Blech (Posaune/Bariton/Tuba) trauen.



Leider sind die Instrumente des „tiefen“ Blechs nicht so bekannt wie die Trompeten, Querflöten und Klarinetten ... und dies, obwohl sie

  1. ihren eigenen charakteristischen Klang haben und

  2. oft interessante Melodiepassagen oder Nebenmelodien zu spielen haben.

Sie sind nicht schwerer oder leichter zu erlernen als die anderen Instrumente. Auch das früher gepflegte Vorurteil, daß nur Jungen Posaune oder Bariton lernen können, wird von Posaunen- und Baritonspielerinnen widerlegt. Da es im Moment generell an Schülern für Posaune und/oder Bariton mangelt, sind die Zukunftsperspektiven als Musiker im Verein natürlich recht gut. So kommt man in jungen Jahren schon an recht interessante Stimmen, und muß sich nicht so stark innerhalb seines Registers „hocharbeiten“. Das Problem des fehlenden Nachwuchses am „tiefen“ Blech haben übrigens viele Vereine in der Umgebung.

Aber eine Kapelle / ein Orchester kann nur dann richtig voll und rund klingen, wenn alle Stimmen und Register besetzt sind. Das heißt, ohne das „tiefe“ Blech fehlt dem Orchester eine entscheidende Klangfarbe!


Das sogenannte „tiefe Blech“ besteht aus den Instrumenten: Tenorhorn/Bariton, Posaune und Tuba:



  1. Tenorhorn/Euphonium/Bariton:

Die Namen Euphonium und Bariton stammen aus einer Zeit, in der man es liebte, neuen Instrumenten entweder die Namen der Erfinder oder altgriechische Bezeichnungen zu geben. So ist Euphonium zusammengesetzt aus „eu“ (gut) und „phonein“ (klingen), Bariton aus „barys“ (tief, stark) und „tonein“ (tönen, klingen).





  1. Posaune:

Die Posaunen kommen von den Trompeten her; dies verrät sich in der geraden Bohrung und dem flachen Mundstück. Dann aber, vermutlich im Mittelalter, erhielten sie den Zug, der sie lange Zeit hindurch zum beweglichsten und vielseitigsten Blechinstrument machten.

Nach der Tuba erlebt heute – im Moment noch vor allem im englischsprachigen Ausland – das Euphonium einen ungeheuren künstlerischen Aufschwung. Die Stärke des Euphonium liegt – laut Fachliteratur - in seiner Klangfarbe, das der menschlichen Stimme ähnelt, seinem großen Tonumfang und der Flexibilität, die es dem Virtuosen bietet.

Quelle: Interview mit dem Euphonium-Solisten Steven Mead - Brass Bulletin: No. 103 III – 1998)


Der Musikzug "RVE" Straßbessenbach sucht immer junge und auch jung gebliebene Interessenten für den musikalischen Nachwuchs im Orchester. Falls Sie aus der Umgebung von Straßbessenbach oder Straßbessenbach selbst kommen und Sie Ihrem Nachwuchs das Erlernen eines Instrumentes ermöglichen wollen, dann sprechen Sie doch einmal mit uns !

Natürlich sind Sie uns auch als förderndes Mitglied "Herzlich Willkommen".
Zum Online-Mitgliedsantrag

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